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MPU: Beratung
und Vorbereitung

Mit verkehrspsychologischer Unterstützung die Fahrerlaubnis behalten oder wieder bekommen. 

 




Fahreignungsseminar

Mit dem Fahreignungsseminar (FES) einen Punkt im Flensburger Fahreignungsregister abbauen.

 



Verkehrspsychologische
Beratung

In der Verkehrspsychologischen Beratung Ursachen analysieren und Problemlösungen entwickeln.




Förderung von Nachhaltigkeit und Sicherheit im Verkehr


Seit vielen Jahren führt DAS VERKEHRSBÜRO – teilweise zusammen mit externen Partnern - Projekte zur Förderung nachhaltigen  und verkehrssicheren Verhaltens durch. Auftraggeber sind u.a. Verkehrsunternehmen und Verbände, Behörden und Forschungseinrichtungen sowie Institute der Aus- und Weiterbildung. Außerdem werden Verkehrsfachleute wie z.B. Planer, Pädagogen, Fahrlehrer oder Journalisten bei ihrer praktischen Arbeit durch Beratung, Aus- und Weiterbildung unterstützt. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die (verkehrs-) psychologische Perspektive auf Information, Kommunikation, Sozialisation und Verhaltensänderung. Einige Beispiele aus unserer Arbeit:
  • Konzeptentwicklung und Durchführung von Lehraufträgen, Workshops, Seminaren oder Vorträgen aus dem Themenbereich "Psychologie und Sozialisation des Verkehrsverhaltens"
  
Nachhaltige Mobilität

 

  • Unterstützung lokaler Akteure (Kommune, Verkehrsunternehmen) bei Konzeption und Umsetzung von verkehrsmittelübergreifenden Mobilitätsservices, die zur Fortbewegung ohne Pkw einladen. 
  • Ausbildung von Mobilitätsberatern, die systemneutrale Auskünfte und Hilfestellungen für alle Mobilitätswünsche anbieten.
  • Konzeption und Erprobung schulischer Unterrichtseinheiten, die zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel einladen.

 

           

 


Verkehrssicherheit
  • Verkehrspsychologische Begleitung eines EU-Projektes zur Risikoprävention für Fahranfänger in NRW.
  • Verkehrspsychologische Beratung bei einer Straßengestaltung in Hamburg.
  • Beteiligung an einem Forschungsprojekt zur Förderung der Fahreignung durch Beratung und Rehabilitation.
 
 
     

Links & Literatur

Rechtliche Regelungen

 

Rechtsanwälte

 

Ämter, Behörden, Ministerien, Organisationen

 

Literaturempfehlungen

  • Aktuelle Informationen rund um die MPU geben die Bundesanstalt für Straßenwesen  auf ihrer Website oder in einer Broschüre (44 Seiten; PDF-Download 2 MB) sowie eine 20-seitige Broschüre des ADAC (PDF-Download ca. 300 KB). Beide Broschüren sind 2016 erschienen, ihr PDF ist kostenlos verfügbar.
  • Maritta Zentgraf, Paul Brieler und Klaus Weber, „Führerscheinentzug - Alkohol * Punkte * Drogen * Ratgeber zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) * Die Fahreignungsbegutachtung“, Fachhochschulverlag (www.fhverlag.de): Frankfurt 2017, ISBN 978-3-943787-54-2, 276 Seiten, kartoniert, 25,00 €
  • Wolf-Dieter Beck, Markus Schäpe: Der aktuelle Bußgeldkatalog. München: ADAC-Verlag, 16. Auflage 2014

Beratung und/oder Vorbereitung im Vorfeld einer MPU


Ausgangsituation: Ihre Fahrerlaubnisbehörde hat Zweifel an Ihrer Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs und verlangt die Beibringung eines Gutachtens. Um eine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis zu erreichen, müssen Sie eine medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) mit positivem Ergebnis absolvieren. Mögliche Hintergründe für die Eignungszweifel sind z.B.:
  • Sie haben unter Alkoholeinfluss am Straßenverkehr mit einem Fahrzeug (nicht nur Kraftfahrzeuge, sondern z.B. auch Fahrräder) teilgenommen. 
  • Sie haben unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr mit einem Fahrzeug teilgenommen oder sonstige Auffälligkeiten mit Drogen oder Arzneimitteln (auch außerhalb des Verkehrs bei Anhaltspunkten für missbräuchlichen Konsum oder Abhängigkeit) gezeigt. 
  • Sie haben erheblich oder wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften (Verkehrsordnungswidrigkeiten oder Straftaten; Punktestand ggf. auch unter 8 Punkten!) verstoßen oder eine erhebliche Straftat mit Anhaltspunkten für ein hohes Aggressionspotenzial begangen.
In jedem Fall sollten Sie frühzeitig (am besten schon zu Beginn der Sperrfrist) aktiv werden und sich informieren. 

MPU-Beratung

Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt und wie Sie die Begutachtung möglichst positiv abschließen können, biete ich Ihnen ein individuelles Beratungsgespräch in meiner Praxis in Mülheim an. Hier erhalten Sie ...
  • detaillierte Informationen rund um die MPU und ihre Anforderungen,
  • eine realistische Einschätzung der eigenen Chancen bei der MPU sowie
  • ggf. auf Ihre Situation zugeschnittene Empfehlungen zur Vorbereitung auf die MPU.
Das individuelle Beratungsgespräch, zu dem Sie alle wichtigen Unterlagen (z.B. Schreiben der Fahrerlaubnisbehörde, ggf. negatives Vorgutachten) mitbringen sollten, dauert ungefähr eine Stunde und kann Ihnen bescheinigt werden.

Vorbereitung auf die MPU

Wenn Sie nach reiflicher Überlegung (oder aufgrund einer entsprechenden Empfehlung in einem negativen Vorgutachten) zu dem Schluss kommen, dass eine intensive, auf Sie persönlich zugeschnittene Vorbereitung auf die MPU angezeigt ist, kommt eine sog. verkehrstherapeutische Maßnahme in Frage: Sie erarbeiten gemeinsam mit dem Psychologen die Hintergründe Ihrer Auffälligkeit/en und ggf. Konsumgewohnheiten sowie Möglichkeiten der Veränderung, die Sie dann auch erproben.  

Ablauf

  • Telefonische Vereinbarung eines Beratungstermins unter 0208 / 3 30 31
  • etwa einstündiges Beratungsgespräch zur Einschätzung von Chancen und Defiziten; Empfehlungen zum weiteren Vorgehen
  • Verkehrstherapie/Verkehrstherapeutische Beratung; nach Abschluss Teilnahmebescheinigung zur Vorlage bei der Begutachtungsstelle

Fahreignungsseminar


Das Fahreignungsseminar (FES) richtet sich an Kraftfahrer mit Punkten im Flensburger Fahreignungsregister (FAER). Gemeinsam mit dem Verkehrspsychologen werden die Hintergründe (Ursachen) der Regelverstöße sowie Wege zur Vermeidung weiterer Auffälligkeiten erarbeitet. Ziel ist es, ein Anwachsen des Punktestandes oder gar die Entziehung der Fahrerlaubnis zu vermeiden. Denn wenn der Führerschein bei 8 oder mehr Punkten entzogen ist, droht eine mehrmonatige Sperre und eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU), in der die Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges überprüft wird.
Beträgt der Punktestand höchstens 5 Punkte, kann mit dem Besuch des FES ein Punkt in Flensburg abgebaut werden (dabei sollten keine weiteren Delikte „in der Schwebe“ sein!).  

Was ist das Fahreigungsseminar?

Das FES ist in § 4a StVG und § 42 FeV geregelt. „Mit dem Fahreignungsseminar soll erreicht werden, dass die Teilnehmer sicherheitsrelevante Mängel in ihrem Verkehrsverhalten und insbesondere in ihrem Fahrverhalten erkennen und abbauen“ (StVG § 4a (1)). Das Seminar besteht aus einem verkehrspädagogischen und ein verkehrspsychologischen Modul:
  • „Die verkehrspädagogische Teilmaßnahme zielt auf die Vermittlung von Kenntnissen zum Risikoverhalten, die Verbesserung der Gefahrenkognition, die Anregung zur Selbstreflexion und die Entwicklung von Verhaltensvarianten ab“ (FeV § 42 (2). Zwei Sitzungen von je 90 Minuten (einzeln oder in einer Gruppe) werden von einem Fahrlehrer mit entsprechender Seminarerlaubnis durchgeführt; Mindestabstand zwischen diesen Sitzungen ist eine Woche. Ich kooperiere hier mit Fahrschulen in Mülheim, Essen, Oberhausen, Duisburg und Krefeld und vermittle bei Bedarf gerne einen Ansprechpartner in diesen Städten.
  • „Die verkehrspsychologische Teilmaßnahme zielt darauf ab, dem Teilnehmer Zusammenhänge zwischen auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen des regelwidrigen Verkehrsverhaltens aufzuzeigen. Sie soll beim Teilnehmer Reflexionsbereitschaft erzeugen und Veränderungsbereitschaft schaffen“ (FeV § 42 (6)). Dieses Modul besteht aus zwei verkehrspsychologischen Einzelgesprächen von je 75 min., die im Abstand von mindestens 3 Wochen durchgeführt werden müssen. Die Gespräche finden in meinem Büro in Mülheim/Ruhr statt. 
Die Chance, das Seminar in der kürzest möglichen Zeit (ca. 3 Wochen) abzuschließen, ist bei Beginn mit dem verkehrspsychologischen Teil am größten.

Ablauf

  • telefonische Anmeldung unter 0208 / 3 30 31
  • schriftliche Vereinbarung über die Teilnahme am verkehrspsychologischen Modul, Bezahlung der Gebühr,  Anforderung eines (kostenlosen) Auszugs aus dem FAER beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
  • Terminvereinbarung für das erste Gespräch
  • ggf. Vermittlung geeigneter Fahrschulen für die Teilnahme am verkehrspädagogischen Modul
  • nach Abschluss: vom Fahrlehrer und vom Psychologen unterzeichnete Seminarbescheinigung zur Einreichung bei der Fahrerlaubnisbehörde

Verkehrspsychologische Beratung


Fahranfängern, die in der Probezeit mit einem schweren oder zwei leichteren Delikten sowie - nach Teilnahme am angeordneten Aufbauseminar – mit weiteren Delikten aufgefallen sind, wird von der Fahrerlaubnisbehörde der freiwillige Besuch einer verkehrspsychologischen Beratung nahegelegt. Ziel dieser Beratung ist es, gemeinsam mit dem Verkehrspsychologen die Hintergründe (Ursachen) der Regelverstöße sowie Wege zur Vermeidung weiterer Auffälligkeiten zu erarbeiten, um ein Anwachsen des Punktestandes oder gar die Entziehung der Fahrerlaubnis zu vermeiden.

Was ist die verkehrspsychologische Beratung?

„In der verkehrspsychologischen Beratung soll der Inhaber einer Fahrerlaubnis auf Probe veranlasst werden, Mängel in seiner Einstellung zum Straßenverkehr und im verkehrssicheren Verhalten zu erkennen und die Bereitschaft zu entwickeln, diese Mängel abzubauen“ (StVG § 2a (7)).
Die Beratung besteht aus 3 Einzelgesprächen in Mülheim an der Ruhr; zwischen dem ersten und letzten Termin sollen mindestens 14 Tage liegen. 

Ablauf

  • telefonische Anmeldung unter 0208 / 3 30 31
  • schriftliche Vereinbarung über die Teilnahme an der Beratung, Bezahlung der Gebühr, Anforderung eines (kostenlosen) Auszugs aus dem FAER beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
  • Terminvereinbarung für das erste Gespräch
  • nach Abschluss: Teilnahmebescheinigung zur Einreichung bei der Fahrerlaubnisbehörde

Termine nur nach telefonischer Vereinbarung Tel. 0208 / 3 30 31 

(mittwochs+donnerstags)