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Heft 2/2016

Die Sommerausgabe der VERKEHRSZEICHEN


VZ 2/2016 enthält verkehrspsychologische Beiträge zur Rolle der Geschwindigkeit in unserer Gesellschaft, zur verkehrspsychologischen Beratung und zur kompetenten und seriösen Beratung im Vorfeld der MPU. Weitere Themen sind die nachhaltige und integrierte Verkehrsplanung, das Bahn-Großprojekt „Stuttgart 21“ und die Reaktivierung einer Bahnstrecke in Südtirol. Zu den Beiträgen im Einzelnen:

Seit vielen Jahren praktiziert die Stadt Offenburg nachhaltige und integrierte Verkehrsplanung und hat damit in Fachkreisen Aufmerksamkeit und Anerkennung erlangt. Mathias Kassel beschreibt Konzepte, bisher Erreichtes und noch Geplantes.

Im Offenburger Konzept spielen „Mobilitätsstationen“ eine wichtige Rolle. In NRW erschien letztes Jahr das über 60-seitige „Handbuch Mobilstationen Nordrhein-Westfalen“. Jürgen Brunsing stellt es vor und geht dabei der Frage nach, warum hier ein neuer Begriff implementiert wurde.

Neben dem Berliner Großflughafen ist „Stuttgart 21“ aktuell wohl das bekannteste und mindestens ebenso umstrittene Verkehrs-Großprojekt und „Milliardengrab“ (taz) der Republik. Matthias Lieb hat die Entwicklung in den vergangenen sieben Jahren für die VZ zusammengefasst und gibt einen detailreichen Überblick (der Beitrag wird in VZ 3/2016 fortgesetzt).

Zur Pionierregion offensiver ÖPNV-Strategien hat sich Südtirol in den letzten 20 Jahren entwickelt. Eine neue Überland-Straßenbahn im Tauferer Tal würde hervorragend in die verkehrspolitische Landschaft passen und könnte weitere Schienenverkehrsprojekte anstoßen, meint Heiner Monheim. Der Autor stellt Pläne für die Reaktivierung der Taufererbahn vor.

Der Aufsatz zur „Geschwindigkeitsgesellschaft“ und zur Sozialisation des zu schnellen Fahrens aus Heft 1/2016 wird in der vorliegenden VZ-Sommerausgabe fortgesetzt; Klaus-Peter Kalwitzki kommt zu dem Schluss, dass bei der Bearbeitung des Problems die „Resozialisierung der Täter“ eine wichtige Aufgabe darstellt.

Ein gesetzlich verankertes Instrument der Einflussnahme auf wiederholt auffällige Autofahrer war bis zur Reform der Punktesystems im Mai 2014 die (freiwillige) Verkehrspsychologische Beratung. Maritta Zentgraf, Hans-Günter Kollra & Birgit Königfassen ihre Erfahrungen mit diesem Instrument und seiner Zielgruppe zusammen.

Im – gesetzlich weitgehend ungeregelten – Vorfeld dermedizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU), in der die Eignung besonders auffälliger Kraftfahrer zum Führen eines Kraftfahrzeugs überprüft wird, tummeln sich zahlreiche Anbieter fragwürdiger Hilfestellungen. Thomas Pirke & Paul Brieler beschreiben in ihrem Beitrag, welche fachlichen Anforderungen an eine kompetente, seriöse Beratung und Fahreignungsförderung sowie die Qualifikation der Durchführenden zu stellen sind.


 

 

Termine nur nach telefonischer Vereinbarung Tel. 0208 / 3 30 31